Kartenlegen und Traumdeutung
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Mittwoch, 9. Mai 2007

Die verlorene Kolonie

Und ein letzter Kommentar für heute.

Sinn und Zweck jedes Buchladenbesuches sind die Bücher für meine Kinder. Mein Sohn hat endlich den lange versprochenen fünften Band von Artemis Fowl bekommen - "Die verlorene Kolonie".
Artemis Fowl ist ein großer Liebling meines Sohnes.

Neben allen anderen hübschen und skurrilen Einfällen findet sich zu Beginn des fünften Bandes unter anderem folgende Unterhaltung zwischen Artemis Fowl, dem 14jährigen Meisterdieb, und seinem Leibwächter Butler:

»Es ist ganz normal, dass Mädchen einen ablenken. Wenn Sie in den letzten Jahren nicht damit beschäftigt gewesen wären, die Welt zu retten, wäre das schon eher passiert.«
»Ich muss das trotzdem in den Griff kriegen. Ich habe schließlich Wichtigeres zu tun.«
»Die Pubertät in den Griff kriegen?«, schnaubte der Leib­wächter. »Da wären Sie der Erste.«
»Das bin ich meistens«, sagte Artemis.

Wie alle anderen Bücher von Artemis Fowl kann ich auch dieses Buch nur empfehlen.

Astrologie ganz allgemein


Ich habe, als ich mir das Orakel der Hexengeister gekauft habe, auch gleich noch ein Astrologiebuch zugelegt. Ich finde es prima. Bisher habe ich mich nur mit älteren Werken aus den diversen Bibliotheken Berlins beschäftigt. Dieses Buch bietet eine sehr umfassende Einführung.
Seit etwa zwei Monaten bin ich ja nun schon intensiv am Erstellen von Horoskopen. Zufrieden bin ich bisher noch nicht, weil ich noch keinen roten Faden für mich gefunden habe, wie ich die ganzen Sternenkonstellationen und meine persönlichen Interessen, die Kreativität vor allem, zusammenbinden kann. Insgesamt aber macht es mir Spaß, Horoskope zu durchleuchten und bisher waren die Rückmeldungen über meine Fähigkeit, hier genau zu deuten, auch sehr positiv.

Das Orakel der Hexengeister


In letzter Zeit - vor allem, seit ich viel als Kartenleger arbeite - bin ich mit meinem Crowley-Tarot zunehmend unzufrieden geworden. Neulich war ich mit meinem Sohn bei Dussmann, dem "Kulturkaufhaus" an der Friedrichstraße. Bei den Esoterikkarten meinte mein Sohn spontan: "Kauf dir doch das da!" und zeigte auf das Orakel der Hexengeister.

Ich habe mir also Karten und Buch gekauft und bin sehr zufrieden damit.


Neulich rief eine Frau an, wollte sich die Karten auf ihre Liebe legen lassen, und ich deutete ihr aus dem Kartenbild, dass sie einen neuen Mann in der Wapurgisnacht kennen lernen würde - oder so um diese Zeit herum. Die Walpurgisnacht, das Beltane-Fest, lag als Zeitangabe in den Karten. Nun war die Walpurgisnacht, die Nacht zum ersten Mai, am nächsten Abend.

Zwei Tage später rief die Frau an: sie hatte sich, weil ich ihr die Karten gelegt habe, in der Nacht zum ersten Mai auf die Piste begeben (wie man das heute so schön sagt), und prompt jemanden kennen gelernt, sich mit ihm gut verstanden und ihn "abgeschleppt" (nicht meine, sondern ihre Worte).


Natürlich sind die Zeitangaben sehr kritisch zu sehen, aber hier war es doch ein schöner Erfolg.

Unter anderem aber zeigt dieses Beispiel auch, dass die Frau ihren neuen Freund nicht kennen gelernt hat, weil ihr das Schicksal das so vorgegeben hat, sondern weil sie an die Karten, die ich ihr gelegt habe, geglaubt hat. Die Karten haben also eine selbsterfüllende Prophezeiung bewirkt. Und, ich will ja nicht unken, aber meist ist es doch so, dass Karten und Kartenleger genau dies machen und nichts anderes.

Mich jedenfalls haben die Karten zu einer neuen Sensibilität beflügelt.

Adrian

Dienstag, 10. April 2007

Der helfende Dritte

Ich hoffe, ihr habt alle schöne Ostern gehabt.
Ich jedenfalls hatte sie.

Zu meinem Beitrag "Männer?" kommentierte Schwarze Wölfin, dass nicht nur Männer häufig veränderungsunwillig seien. Natürlich hat sie recht! - Ich war hier gerade etwas genervt von meinen Geschlechtsgenossen.

Spielregeln
In den letzten drei Tagen hat uns eine Frau etwas in Atem gehalten. Nennen wir sie der Einfachheit halber Astrid. Astrid ist die Mutter eines vierjährigen Mädchens. Der Vater dieses Mädchen - nennen wir ihn Timo - ist ein guter Freund von mir. Timo ist mittlerweile schwul.
Ich habe eine Tochter im selben Alter. Wir haben uns - wie sollte es sonst sein? - auf einem Spielplatz kennen gelernt.
Ostern haben wir gemeinsam verbracht. Timo und Astrid, meine Frau und ich, unsere Kinder. Nachmittags haben wir Spiele gespielt. Wir alle haben natürlich so gespielt, selbst mein zehnjähriger Sohn, dass die beiden vierjährigen Mädchen gewinnen würden und natürlich waren beide total stolz, als sie so weit vorne lagen und eigentlich sicher war, dass sie gewinnen würden.
Dann aber änderte Astrid - die Mutter - mitten im Spiel die Spielregeln ab, gegen die gebräuchlichen Spielregeln: hätten wir das durchgehen lassen, hätte sie das Spiel gewonnen.

Ich bin ziemlich sauer und dann auch laut geworden. Diese Regeländerungen wollte ich nicht durchgehen lassen. Schließlich hat Astrid auch beleidigt beigegeben.

Ich kenne Timo zwar erst seit zwei Jahren, aber er hat mir ziemlich viel von der Beziehung zu dieser Frau erzählt. Dass sie die Regeln mal so und mal so abändert, kommt ziemlich häufig vor. Timo spricht mit ihr zum Beispiel ab, dass er seine Tochter donnerstags vom Kindergarten abholt. Er kommt zum Kindergarten. Seine Tochter ist schon abgeholt worden - von Astrid natürlich. Er ruft sie an. Ja, sagt sie, sie hat es sich anders überlegt.
Freitags ruft sie ihn an, warum er seine Tochter nicht vom Kindergarten abholt. Timo wusste von nichts. Sie wirft ihm vor, er würde sich nicht um seine Tochter kümmern. Timo gerät in Panik. Er hat kein Sorgerecht und noch nicht mal ein Besuchsrecht für seine Tochter. Astrid hat gerichtlich erkämpft, dass er das nicht bekommt. Angeblich sei Timo zu labil.
Gut, Timo ist tatsächlich sehr labil. Aber er liebt seine Tochter und er ist ein hervorragender Vater. Timos Labilität zeigt sich eher gegenüber dieser Frau. Wir sprechen immer wieder darüber, dass sie die Wirklichkeit verdreht und dass sie die eine oder andere Tatsache einfach erfindet oder verändert oder weglässt. - Timo beschreibt sich selbst als vergesslich und hat immer wieder Angst, dass er tatsächlich irgendetwas falsch wahrgenommen hat.

Zu alldem kommt Timos Homosexualität. Astrids Eltern sind gegenüber Timo extrem feindselig. Der Streit wird hier über das kleine Mädchen ausgetragen. Timo sei, weil er homosexuell sei, für die Kleine gefährlich. Er würde sie, so behaupten die Großeltern, missbrauchen. Das hat die Kleine ihrem Vater wörtlich gesagt. Nur verstanden hat sie es - zum Glück! - nicht.

Wie Astrid hier, nur um zu gewinnen, die Spielregeln verändert, konnten wir beim Spielen eines Brettspieles deutlich beobachten. Und nach allem, was ich von Timo erfahren habe, macht sie es in ihrem sonstigen Leben genauso.

Mein Streit mit Astrid hatte dann folgende Auswirkung: Astrid hat am nächsten Morgen Timos Schwester angerufen und ihr erzählt, dass Timos Freund - hier wurde ich also mal rasch homosexuell gemacht - Timo gegen sie und ihre Tochter aufhetzen würde.
Die Schwester war sehr beunruhigt. Timo hatte eineinhalb Jahre nach der Geburt seiner Tochter einen Nervenzusammenbruch gehabt. Er hatte sich damals schon entschieden, schwul zu leben. Der Arzt in der Nervenklinik hatte sie damals eingeladen, um hier ein "klärendes" Gespräch mit beiden zu führen. Daraufhin schilderte Astrid die Beziehung zu Timo zunächst in den leuchtendsten Farben, und dann sei er plötzlich, aus heiterem Himmel, komisch geworden. Der Arzt sagte dann, vor Astrid und vor Timo, schwere psychische Erkrankungen kündigten sich häufig durch homosexuelle Verschmelzungstendenzen an.
Natürlich war die Beziehung zwischen Astrid und Timo nie einfach und auch eigentlich recht kurz gewesen. Von einer Bilderbuchbeziehung konnte man schon garnicht sprechen. Timo reagierte auf diese Beschreibung von Astrid sehr aggressiv. Dies kommentierte der Arzt damit, Timo würde die Wirklichkeit verkennen und Astrid brauche sich keine Sorgen zu machen.

Hier wird sehr deutlich, wie die Annahme, jemand sei psychisch krank, seine eigentlich gesunde Reaktion als krank erscheinen lässt.

Auch Timos Schwester ist immer in Hab-Acht!-Stellung. Sie liebt ihren Bruder sehr, aber sie hat Angst, dass er wieder zusammenbricht.
Astrids Anruf bei ihr hat sie alarmiert. Sie hat dann bei Timo angerufen und, wie sie mir später erzählte, herauszuhören versucht, ob Timo wirklich wieder "krank" wird. Dadurch war der Anruf natürlich sehr verwirrend. Timo wusste nicht, nach welchen Spielregeln seine Schwester spielt, während seine Schwester ihn schonen wollte und ihm ihre Spielregeln nicht erklärt hat. Der Anruf ist also seltsam verlaufen. Jetzt war Timo richtig verwirrt, denn er hatte das Gefühl, seine Schwester sei ärgerlich auf ihn, wolle ihm dies aber nicht zeigen. Die Schwester hingegen dachte, dass Timo durch einen bevorstehenden Nervenzusammenbruch so seltsam reagiert, und war ihrerseits sehr verwirrt, was sie nun tun sollte.
Von Astrids Anruf bei der Schwester wurde natürlich kein Wort gesagt.

Timo hat uns dann gebeten, mit seiner Schwester zu telefonieren, um herauszufinden, warum sie ärgerlich auf ihn ist.
Mir hat sie dann natürlich von Astrids Anruf erzählt, und ich konnte hier eine Gegendarstellung zu Astrids Geschichte liefern.

Daraufhin löste sich das Ganze - glücklicherweise - in Wohlgefallen auf.

Nicht nur Brettspiele haben Spielregeln. Auch Beziehungen haben ihre offiziellen und heimliche Spielregeln.
Astrids Spielregeln scheinen zu lauten: Ich mache die Spielregeln! Ich gewinne immer, notfalls, indem ich die Spielregeln ändere!

Natürlich gehören hier zwei Seiten dazu. Timos Spielregel lautet eher: Ich passe mich immer an! - Als Astrid die Regeln des Brettspiels zu ihren Gunsten geändert hat, hat ja nicht Timo eingegriffen, sondern ich.
Timos zweite Spielregel lautet: Auf heimliche Regeländerungen reagiere ich verwirrt und denke, dass ich Schuld habe, wenn ich verwirrt bin! - Das ist ein Teufelskreis: Statt hier die Spielregeln deutlich einzufordern, die bisher üblich waren, versucht Timo sich hier an Regeln anzupassen, die er manchmal garnicht kennt, und scheitert damit natürlich.
Timo versucht hier also, den Konflikt zu vermeiden und beschwört damit einen meist noch viel schlimmeren Konflikt herauf: das fehlende Sorgerecht und Besuchsrecht für seine Tochter, der Nervenzusammenbruch. - Und das ist tatsächlich nicht Astrids Verantwortung. Das muss er selbst lernen.

Zirkuläres Fragen
Seltsamerweise hat mir das Osterfest noch eine schöne kleine Überraschung gebracht. Ein anderer Freund versorgt mich immer mal wieder mit Büchern, und diesmal sollte es das Buch "Zirkuläres Fragen" von Fritz B. Simon und Christel Rech-Simon sein.
Die beiden Autoren bieten ein höchst vergnügliches Lehrbuch der Systemischen Therapie mit recht ausführlichen Protokollen aus Therapiesitzungen. Es lohnt sich, das zu kaufen.

Die systemische Therapie beschäftigt sich mit solchen Fragen wie: Welche Spielregeln gilt für welches Familienmitglied? - Das Buch passte hier also hervorragend zu unserem Erlebnis mit Astrid und Timo.

Der helfende Dritte
In dem Buch findet sich ein Fallbeispiel, in dem sich eine Frau als therapieresistent zeigt.
Tatsächlich ist die Ehe der Frau eigentlich keine schöne Ehe. Die Ehe führt zu Belastungen. Die Frau wird krank. Sie geht in die Therapie, um sich von ihrer Krankheit therapieren zu lassen. Dann geht sie zurück in die Ehe.
Der Therapeut, der hier mit der Frau arbeitet, hilft also Mann und Frau eine Ehe aufrecht zu erhalten, die die beiden ohne Hilfe nicht ertragen könnten. - Der Mann scheint hier dem Therapeuten die Aufgabe zuzuschieben, sich um das seelische Wohl seiner Frau zu kümmern, wie ein guter Ehemann das tun würde. Gleichzeitig kann der Mann aber sicher sein, dass der Therapeut kein ernsthafter Konkurrent ist: der Therapeut darf keine sexuelle Beziehung zu der Patientin einnehmen.

Hier also ist das Problem, dass der Therapeut nicht die Lösung des Problems ist. Er gehört zu dem Problem mit dazu. Und solange er Therapeut bleibt, existiert dieses Problem auch weiter. Kein Wunder also, dass keine Therapie bei der Frau anschlägt.
Umgekehrt ist natürlich, dass der Therapeut, wenn er seine Rolle aufgibt, automatisch die Ehe gefährdet, was zu einem Abbruch der Therapie führt. Offiziell und vielleicht sogar berechtigterweise hat hier der Therapeut seine Kompetenzen überschritten oder sie nicht genügend erfüllt. Inoffiziell hat er natürlich die heimlichen Spielregeln zwischen den Ehepartnern durchbrochen: der Therapeut kümmert sich um die Frau, der Mann bezahlt, die Frau ist krank, der Mann hat als einziger sexuellen Kontakt mit ihr.

Diese Arbeit mit den Spielregeln ist ein sehr machtvolles therapeutisches Instrument.
Herr Simon und Frau Rech-Simon schildern in ihrem Buch humorvoll und spannend die Auswirkungen solcher Spielregeln und wie man dann konkret mit ihnen umgeht. Zudem ist das Buch hervorragend lesbar.

Insofern war dieses Ostern höchst lehrreich für mich.

Euer
Adrian

Montag, 26. März 2007

Wirkliche Psychoanalyse

Eben musste ich schmunzeln, fand ich doch - mal wieder - einen wunderbaren kleinen Abschnitt aus dem ersten Seminar Jacques Lacans "Freuds technische Schriften". Hier ist das kleine Zitat:
Je näher wir der amüsanten Psychoanalyse sind, umso mehr ist es die wirkliche Psychoanalyse. Später wird sich das einschleifen, wird sich durch Annäherung und Tricks erledigen. Man wird absolut nicht mehr verstehen, was man macht, so wie es schon nicht mehr nötig ist, irgendetwas von Optik zu verstehen, um ein Mikroskop zu machen. Freuen wir uns also, wir machen noch Psychoanalyse.
Setzen Sie also an meinen Platz einen imposanten Kessel - der mich, an bestimmten Tagen, als Resonanzraum vorteilhaft vertreten könnte - ...
Seht ihr: auch so kann Psychoanalyse sein.

Lacan bezieht sich in diesem Abschnitt übrigens auf eine amüsante Apparatur, wie man sie in den frühbürgerlichen Salons öfter vorführte: über einen Spiegel wird ein Blumenstrauß so in den Hintergrund einer Vase gespiegelt, dass man meint, die Blumen stünden in der Vase. Wer sich das als Foto ansehen möchte, findet das HIER. Scrollt bitte bis zu den ersten beiden Fotos nach unten.

Adrian

Donnerstag, 1. März 2007

Den Weg des Künstlers gehen

Wenn Menschen sich mit ihrer Kreativität auseinandersetzen wollen (oder auseinandersetzen sollten), empfehle ich immer ein Buch. Mich überzeugt es nach wie vor restlos. Dieses Buch wurde von Julia Cameron geschrieben und heißt "Der Weg des Künstlers". Auch der Nachfolger ist sehr gut: "Den Weg des Künstlers weitergehen".
Beide Bücher enthalten ein 12-Wochen-Programm zur Entdeckung der Kreativität.
Ich kann euch gleich mitteilen, dass zwölf Wochen sehr knapp ist. Mittlerweile habe ich den ersten Band schon sechs Mal durchgearbeitet, und das hat mir immer wieder neue Impulse vermittelt und meist länger als zwölf Wochen gedauert. - Wollte man das Programm wirklich vollständig bearbeiten, müsste man den ganzen Tag damit umgehen. Wer kann sich das schon leisten?
Übrigens scheinen mir beide Bücher auch als Begleitbücher für gestalttherapeutische Hilfen oder Kunsttherapien geeignet.

Dienstag, 27. Februar 2007

Ethnologie im Internet

Einen anderen, sehr faszinierenden Blog habe ich hier im Internet aufgestöbert: antropologi.
Auf dieser Seite werden aktuelle Phänomene des Schamanismus, der Fremdenfeindlichkeit, Gewaltphänomenen, Jugendkultur und vieles mehr besprochen, meist äußerst kompetent.
Schade allerdings ist, dass dort sehr wenig über die Methoden der Ethnologie berichtet wird. Da diese nicht nur für den Alltag sehr lehrreich sind, sondern ein ganzes Stück weit einer bestimmten schamanistischen Praxis verpflichtet sind, werde ich diese hier wohl nach und nach vorstellen. Sehr gut ist das Buch "Qualitative Forschung" von Uwe Flick (Herausgeber), das eine gute Übersicht über die aktuelle Diskussion gibt. Immer wieder lesenswert ist auch Clifford Geertz Buch "Dichte Beschreibung", und - für unseren Alltag - Herbert Willems Einführung in die 'Mikrosoziologie' von Erving Goffman: "Rahmen und Habitus".